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Schaffen, schaffen, geschafft…

814 Tage bis zum Umzug auf´s Schiff

Bevor wir am Samstag Abend erschöpft und sehr müde in unsere Koje fielen, sagte ich noch zu Susi: “dies war ein sehr erfolgreicher Tag.” Davor ließen wir den Abend bei Rotwein und Bratpaprika ausklingen, saßen im Salon und waren zu müde uns noch weiter zu bewegen. Aber zufrieden waren wir mit unserem Tagwerk. Trotz der gefühlt unendlich langen ToDo Liste hatten wir doch richtig viel erledigen können. Aber von vorne…

…ein herrlich warmer Frühlingsmorgen begrüßte uns. Wir verlegten den Genuß der ersten Tasse heißen Kaffee´s auf das Vordeck, ließen die Sonnenstrahlen unsere Haut wärmen und genossen die Ruhe des Morgens.
Die Umlenkrollen für die Vorsegel waren schnell auf die Genuaschienen geschoben, die Endkappen fest geschraubt und das Setzten der Rollgenua und der Kutterfock ging uns routiniert von der Hand. Danach sah ToSiMotu schon wieder sehr nach Segelschiff aus.
Die anschließende Montage unserer Windfahnensteuerung gestaltete sich einfach. Lediglich die Leinenführung zum Steuerrad im Cockpit verlangte Überlegungen und geringe Anpassungen.

Windpilot Pacific
Windpilot Pacific

Die Badeleiter durfte die Steuerleinen in ihrer freien Beweglichkeit nicht stören. Testen und fein justieren werden wir die Anlage dann zu einem späteren Zeitpunkt.
Für die neuen Solarpanele mussten Kabel verlegt werden, nicht schwierig aber aufwendig und alles musste so fixiert werden, dass im späteren Dauerbetrieb und bei Schiffsbewegungen keine Scheuerstellen und offenen Kabel entstehen können. Noch nicht abschließend  zufrieden sind wir mit der Befestigung der Solarpanele an der Reling. Da gibt es noch Optimierungsbedarf. Wir beobachten, überlegen und suchen nach Verbesserungen. Aber vielleicht kommen uns ja die Ideen im Betrieb. Es muss nicht alles sofort perfekt sein. Nach Verkabelung und Anschluss an den Laderegler staunten wir nicht schlecht, dass bei difuser Nachmittagssonne der Batteriecontroller 7AH Ladestrom anzeigte. Was wenn die Sonne klar von Himmel scheint? Damit sollte unser Energiemanagement für die Zukunft gesichert sein. Wir sind unserem Anspruch ein autarkes Leben führen zu können einem großen Schritt näher gekommen.

Nach einem solchen Tag mag ich gar nicht den Blick schweifen lassen. Im Schiff und auf Deck war es so was von unübersichtlich. Überall Werkzeug, Kisten, Kleinteile und Montagematerial. So hieß es schnell noch zu sortieren, zusammenpacken und wegstauen bevor es dunkel wurde.

Vieles war geschafft, gestrichene ToDo´s gaben uns ein gutes Gefühl und wir waren auch geschafft und zufrieden. Es geht weiter!

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